Februar als Reisezeit nach Albanien fällt eher in die Kategorie „wenig empfehlenswert“. Zumindest aus touristischer Sicht. Hilfe wird allerdings das ganze Jahr über benötigt.

Meine kurze Reise nach Mirdita und Klos hatte deshalb wenig mit der beeindruckenden Landschaft zu tun. Vielmehr ging es um Begegnungen – mit Familien, die täglich kämpfen und auf unsere Unterstützung angewiesen sind. Und um einen Ort, der für viele von ihnen Hoffnung bedeutet: das Zentrum „PAM“.

Hier kümmern sich Betreuerinnen mit bemerkenswerter Hingabe um Kinder, die mit psychischen und physischen Herausforderungen leben. Autismus, Lernschwächen, ADHS – hinter jedem dieser Begriffe steht ein Kind, eine Geschichte, eine Familie. Eltern, die oft am Limit sind, finden hier nicht nur fachliche Hilfe, sondern auch etwas, das unbezahlbar ist: Verständnis, Halt und neue Zuversicht.

Seit fünf Jahren ist „PAM“ ein unverzichtbarer Bestandteil von Rreshen. Ein Ort, der Perspektiven schafft, wo zuvor oft nur Überforderung und Verzweiflung waren. Selbst eine offizielle staatliche Prüfung hat bestätigt, wie wertvoll diese Arbeit ist – besonders der gelebte Gedanke, Inklusion als festen Teil der Gesellschaft zu verankern.

Ohne finanzielle Unterstützung droht dem Projekt die Schließung. Weder der Staat noch die Kommune Mirdita haben die Mittel, um diese so dringend benötigte Einrichtung langfristig zu tragen.

Was hier geleistet wird, ist weit mehr als Betreuung. Es ist Hoffnung. Und Hoffnung darf nicht verschwinden.

Text/Fotos: Manfred Kräutler
März 2026

höchst interessiert

gemeinsam lernen

mit ganz starker Betreuung

immer gerne im PAM