Schulische Erfolge erleichtern die Integration in die Gesellschaft (Bericht "VN" August 2012)

Manfred Kräutler organisiert ein Betreuungsprojekt für arme albanische Schüler. Bericht in den Vorarlberger Nachrichten am 27.08.2012. (VN-mm) Eigene Kinder hat er nicht. „Dafür hundert fremde“, bekennt sich Manfred Kräutler mit frohem Lachen zu einer besonderen Vaterschaft. Der Unternehmer engagiert sich seit einigen Jahren im „Projekt Albanien“, das Anfang der 1990er-Jahre von Pfarrer Franz Winsauer gegründet wurde. Dort kümmert sich der Dornbirner um eine spezielle Schüleraktion. Kinder aus ärmsten Verhältnissen erhalten täglich ein warmes Mittagessen und anschließend pädagogische Hilfe beim Lernen und bei den Hausaufgaben. 20 Schulkinder können derzeit betreut werden, mindestens 60 stehen noch auf der Warteliste. „Vorrangiges Ziel ist es deshalb, die Initiative auszuweiten“, sagt Kräutler. Finanziell unterstützt Manfred Kräutler, der in Dornbirn ein Übersetzungsbüro betreibt, das Albanien-Projekt schon länger. Nun bringt er sich auch persönlich ein, was nicht zuletzt mit einem Besuch im „Armenhaus Europas“ zusammenhängt. „Danach war mir klar, dass ich mehr tun sollte, als „nur“ Geld zu überweisen“, fasst er die nachhaltigen Eindrücke zusammen. Also stieg er im Herbst 2011 in das Projekt „Schülerbetreuung“ ein. „Bildung ist der Schlüssel zu einem besseren Leben“, so Kräutler. Und armen Kindern, die ohnehin am Rande stehen, diese Chance zu geben, sein großes Vorhaben. Denn: „Schulische Erfolge erleichtern auch die Integration in die Gesellschaft“, gibt sich Kräutler überzeugt.
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Besondere Vaterschaft - Artikel Vorarlberger Nachrichten August 2012